Heimaterde im Herbst

„Holder Lenz, du bist dahin! Nirgends, nirgends darfst du bleiben! Wo ich sah dein frohes Blühn, Braust des Herbstes langes Treiben. Wie der Wind so traurig fuhr Durch den Strauch, als ob er weine: Sterbeseufzer der Natur Schauern durch die welken Haine. Wieder ist, wie bald! wie bald! Mir ein…

Das letzte Licht des Tages

Verwandlung einer Straße in der Nachbarschaft... Stets in stillem Erstaunen über das wundersame Licht in der Abenddämmerung, welches die Wahrnehmung der Orte um uns herum verändert, in dem sie diese auf immer verschiedenartige Weise illuminiert, schätze ich diese Tageszeit ganz besonders, ob für einen Spaziergang, einen Blick aus dem Fenster…

Von der Trauerweide

Aus der Reihe IMPRESSIONEN… »Da scheint die Wintersonne bleich Durchs Fenster in den stillen Raum, Und auf dem Glase, Zweig an Zweig, Erglänzt ein Trauerweidenbaum!« – Gottfried Keller, „Trauerweide" – Gedicht (Keller †1890), erschienen im Zyklus „Erstes Lieben" seiner „Gesammelten Gedichte". Im Gegensatz zu den eher flüchtigen Blüten dieser…

Von Blüten in der Natur

Aus der Reihe IMPRESSIONEN… In der Natur ist die Unterscheidung zwischen Blume und Wildkraut häufig fließend und nicht immer ganz einfach zu erkennen. Wenn der Mensch etwas Blühendes erblickt, ob in einem Garten, auf einer Wiese oder freier Flur, erfreut er sich daran und in seinem Herz bewegt sich etwas…

Ein Blick zum Himmel über die Felder in der Nachbarschaft

Aus den Erinnerungen, im Blick der Gegenwart... Nachdem ich das Haus verlassen und einige Straßen durchlaufen habe, halte ich stets an dieser Stelle inne: Der erste freie Blick auf dem Weg zu einem nahegelegenen Bahnhof, der mich von meiner fast ländlichen Nachbarschaft (oder 「田舎」, "inaka") in die Metropole…