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# Ein Blick zum Himmel über die Felder in der Nachbarschaft
- URL: https://journal.spurenkreis.net/ein-blick-zum-himmel-uber-die-felder-in-der-nachbarschaft/
- Published: 2024-03-14T09:00:00.000Z
- Updated: 2024-03-16T06:01:10.000Z
- Author: R. Rehahn
- Tags: Fragmente

## Aus den Erinnerungen, im Blick der Gegenwart...

Nachdem ich das Haus verlassen und einige Straßen durchlaufen habe, halte ich stets an dieser Stelle inne:

> Der erste freie Blick auf dem Weg zu einem nahegelegenen Bahnhof, der mich von meiner fast ländlichen Nachbarschaft (oder 「田舎」, "inaka") in die Metropole Tokios bringt, zwischen einer Straße und einem Feld...

Um den *Himmel* zu betrachten, der abhängig von der Tageszeit erscheint, sich jedoch immer eindrucksvoll zeigt in seiner Weite, die Menschen zu beobachten, die hier auf den Feldern arbeiten und allerlei Anbau betreiben, die Blumen, Früchte und Blüten in den Bäumen der jeweiligen Jahreszeiten bewundernd.

Und vielleicht, nun "allein", als Fremder in einem entfernten Land, um mich meiner Heimat zu erinnern, die nicht unähnlich der Stadt ist, in der ich nun seit vielen Jahren lebe, mit ihren Parks und der Landwirtschaft inmitten der Menschensiedlungen.

Wobei auch dieser wunderbare Ort diesen mittlerweile gewichen ist und nun zur Heimstatt vieler Menschen wird, was natürlich auch in sich selbst notwendig und wichtig ist.

Der *Bauern* Tun ist vorüber, nur die Gärten daneben existieren weiterhin und spiegeln die *Jahreszeiten* wider.

> Das Leben bringt stets Veränderungen, die Stadt- und Landszenen verändern sich zunehmend, häufig nicht zur Freude jener, die alles so belassen haben möchten, doch der Wandel scheint unaufhaltsam.

Früher trugen die Felder reiche Ernten ein, heute soll es eine Nahrungsknappheit geben und doch verschwinden lokale Bauern, ein seltsamer Widerspruch in sich, wie so vieles in der heutigen Welt, in der man das Gute für das Böse hält, Licht für Schatten und die Wahrheit für eine Lüge und umgekehrt.

> Und auch im eigenen *Leben* gibt es diesen *Wandel*.

Gerade das, was man nicht zu erblicken vermochte, bricht häufig in das *Dasein* ein, erschreckend, ewige Wunden reißend, voller Leid und Trauer, wie die *Dunkelheit der Nacht* in der *Abenddämmerung*.

Als ich vor über 10 Jahren an diesem Ort stand, war der Himmel offen über mir, die schweren Bürden im Leben hatten zwar begonnen, doch die Zukunft war hoffnungsvoll und alles schien möglich.

Und meine *auf ewig geliebte Frau†* war an meiner Seite, in meinen Gedanken und in meinem Herzen. Und ich an ihrer, in ihren und ihrem.

> Wohin das *Leben* mich getragen hat:  
> Niemals für denkbar hätte ich es gehalten!

Und nun verweile ich hier allein, wo die *Natur* dem *Menschen* weichen musste, mit dem Herzen in der *Vergangenheit*, dem Blick in die *Zukunft* und auf dem Wege in der *Gegenwart* meiner Existenz.

**R. Rehahn, 04.01.2014 & 09.03.2024**

## Nachtrag

*Ursprünglich* an anderer Stelle entstanden, ein Moment der *vor über 10 Jahren festgehalten* und nun *vollendet* wurde.

Mehrere solcher *Augenblicke* oder *Impressionen* *aus anderer Zeit und Quellen* sind bereits erschienen und sollen weiterhin in einer neuen *Reihe mit kurzen Einträgen und Bildern, in Betrachtungen der Vergangenheit aus der Gegenwart* folgen.